Archiv für die Kategorie „Konzertberichte“
Eindrücke vom Konzert am 5.12.2009
Sehr schöne Fotos gibt es zudem im Blog des Berliner Fotografen Alex Blyg zu sehen.
Schlammfestspiele in Baden-Württemberg
Das Konzert beim Open Air “Rock am Stall” in Baden-Württemberg am 8. August geriet für CorleeMad zu wahren Schlammfestspielen… Diesen Beitrag weiterlesen »
concert facts
Erfolgreiche Premiere im Nocti Vagus
Die Premiere von “Love, Men & Guitars” in der absoluten Finsternis des Dunkelrestaurants “Nocti Vagus” war für CorleeMad die zweifellos ungewöhnlichste Aufführung eines neuen Programms:
Ab 18 Uhr erscheinen die Gäste, um sich nach einem Aperitif durch das Servicepersonal – zumeist Blinde – in den Gastraum mit der Bühne führen zu lassen. Jeder Gast wird zu seinem Tisch gebracht. Der Raum liegt in absoluter Finsternis und “absolut” ist absolut wörtlich zu nehmen! Das Menü wird serviert und in der Dunkelheit genossen – die Sinne schärfen sich, die besonderen Umstände verführen zu Langsamkeit und Genuß. Um halb neun wird auch Sängerin Cora Lee zu ihrem Mikrofon gebracht… Diesen Beitrag weiterlesen »
Konzertkritik: Rocktimes, Juni 2008
Konzertkritik von Mike Kempf in der RockTimes, dem Webmagazin mit Konzertberichten, Interviews und Infos zur Rockszene.
Cora Lee, die rothaarige Rockröhre von CorleeMad wurde im vergangenen Jahr von der Deutschen Popstiftung der Preis als ‘Beste Rocksängerin 2007′ verliehen. Mit “I Am What I Am” konnte sie beim Deutschen Rock & Pop Preis 2006 den 1. Platz in der Kategorie ‘Bester Rocksong des Jahres – englischsprachig’ einheimsen. Wenn das keine guten Gründe waren, um sich die Band mal live reinzuziehen. Am Freitag, dem 20. Juni 2008, war es dann soweit. Die Band gastierte im Spandaus Rockclub JWD und wie es sich für angehende Rockstars gehört, begann der Gig mit einer halbstündigen Verspätung. Vom Regionalsender, OKB (Offener Kanal Berlin), wurde ein beweglicher Kameramann geordert, der eine feststehende Kamera unterstütze um die folgenden zwei Stunden aufzunehmen. Wie in den letzten Wochen zuvor, kostete die Fussball-EM denm Club und die Band doch zahlreiche Fans, die in dieser Zeit nur schwer von der Glotze zu lotsen sind.
Unbeeindruckt davon betrat man die Bühne, wobei das Augenmerk zwangsläufig auf die Frontfrau Cora Lee gerichtet war, die in ihrem Mini-Schottenrock und mit ihrer roten Mähne einen gewissen Sexappeal ausstrahlte, der das Männerherz frohlocken ließ. Der Gig begann und Cora wusste nicht nur optisch zu überzeugen, sondern demonstrierte gleich, warum ihr die o.g. Preise zuteil wurden. Bei “Walk Over Water” entledigte sie sich erstmal ihres Schuhwerks und ich bezweifelte, ob sich die männlichen Fans wirklich nur aufs Musikalische konzentrierten. Dabei war ihr Gesang, ihre Stimme, der einer sexy Rockröhre absolut würdig.
Aber die Band besteht ja nicht nur aus Cora Lee. Unterstützt wurde sie von den Gitarristen Alex Mann und Clemens Koch, dem Bassisten Thomas Hofmann und Stefan Kickertz am Schlagzeug. Alex und Clemens wechselten sich bei den Songs mit den Soli ab, Stefan präsentierte uns gar ein Drumsolo, wobei ich denke, dass er nicht sein ganzes Potential zeigte. Thomas spielte einen Fünf-Saiten-Tieftöner und wirkte mit Oberhemd, Stoffweste und Schlips sehr seriös.
“Don’t Leave Me”, “Nothing’s For Free” und “Testify To Love” wurden als Unplugged-Nummern offenbart. Die Rock-Balladen nahmen zwar die Geschwindigkeit raus, doch hier konnte man am besten der tollen Stimme von Cora lauschen. Die Songs, hervorragend mit Akustikklampfen und einem Cajon unterstützt, wurden von den Fans wohlwollend aufgenommen. Doch für mein Empfinden liegt die Stärke von Cora doch mehr in den temperamentvollen rockigen Stücken, bei denen sie mich sehr stark an Cindy Lauper in den 80gern erinnerte.
“I Am What I Am” könnte sich zu einem Ohrwurm entwickeln. Ihr weiblicher Fanclub sang kräftig mit und feuerte die Band über den ganzen Gig frenetisch an. Für meinen Geschmack übertrieben sie es manchmal und es wurde zum Teil auch ohne ersichtlichen Grund gejubelt. Nicht nur “What’s Up” (4 Non Blondes) und auch “Living On A Prayer” von Bon Jovi gehörten zur Setliste. Alles in allem eine gelungene Vorstellung einer harmonisch wirkenden Band, in der Cora Lee absolut im Mittelpunkt steht. Sicherlich ist es nun an der Zeit, dass Ihr erstes Album auf den Markt kommt. Man darf gespannt sein und sollte CorleeMad nicht aus den Augen lassen.
Foto-Orgie mit Fools Garden

Neu in unserem Fotoarchiv ist eine Bildserie vom Konzert am 14. März in Thyrow mit Fools Garden. Es war nicht einfach, diese kleine Auswahl zu treffen, denn verschiedene Fotografen haben uns insgesamt rund 650 Fotos von diesem Abend eingebracht. Unsere Auswahl umfasst die schönsten Bühnenfotos, aber auch einige Schnappschüsse aus dem Backstage.
Viel Spaß beim Stöbern!





